Im August 2005 brachte die renommierte Pferdezeitschrift „St. Georg“ mit ihrem Artikel „Dressur pervers“ eine, längst überfällige Lawine der Empörung ans Rollen. Selten zuvor hat ein Thema so viele Diskussionen und Meinungen hervorgerufen.
In den zentralen Mittelpunkt dieses Artikels wurde die so genannte „Rollkur“ gerückt, eine Trainingsmethode, bei der der Kopf des Pferdes, durch starke Einwirkung […]
Archiv für März, 2007
Die Rollkur als Trainingsmethode-ein Standpunkt
Veröffentlicht von 30.03.2007, 12:58 in Medizin und Gesundheit. 1 KommentarTätigt ein Reiter diesen Ausspruch, wenn er ein bestimmtes Pferd sieht, so bezeichnet er damit den sehr elastisch wirkenden, schwungvollen Gang eines Pferdes. Besonders im Trab kann dieses Attribut einigen Pferden zugeschrieben werden.
Natürlich rollt sich das Pferd nicht gänzlich auf, aber auf einen Teil des Pferdes trifft diese Redensart tatsächlich zu, nämlich auf den Hals. Ein aufgerolltes Pferd geht nicht in korrekter Anlehnung. Während in der klassischen Reitlehre verlangt wird, dass die Stirnlinie des Pferdes kurz vor der Senkrechten zu sein hat und das Genick des Pferdes […]
Gemeint ist kein neuer Anstrich, sondern eine Lektion, die Bestandteil der Dressurreiterei ist. Sowohl im Galopp als auch im Trab schiebt der Reiter beim Überstreichen seine Hände deutlich in Richtung Mähnenkamm des Pferdes. Er gibt also in einem Moment von 2-3 Pferdelängen die Anlehnung zwischen sich und dem Pferdemaul auf.
Mit dieser Lektion soll überprüft werden, […]
Bei einem „überbauten“ Pferd, hat das Pferd keine luxuriöse Box oder Unterstand, sondern es handelt sich um einen Fehler in der Anatomie eines Pferdes. Überbaute Pferde sind schlicht und ergreifend hinten höher als vorne. Das bedeutet, die Kruppe des Pferdes ist im Verhältnis zum Rest des Pferdes höher angesetzt, so das man bei stark überbauten […]
Gemeint ist in Reiterkreisen nicht ein Automodell von Audi, sondern T.T. ist vielmehr die Abkürzung für „Turniertrottel“. Gemeint ist damit nicht ein dummer Reiter, sondern eher der nette Helfer oder Begleiter des Reiters auf einem Turnier. Klassische Aufgaben eines T.T. sind beispielsweise Jacke und Helm halten, Bandagen auf und wieder abwickeln. Auf diese Weise wird […]
“Das Pferd ist ein Selbstfahrer”
Veröffentlicht von 30.03.2007, 11:01 in Reitersprache. 0 KommentareDer Reiter spricht von einem „Selbstfahrer“, wenn er ein sehr leicht zu reitendes Pferd vor sich, bzw. unter sich hat, das einfach gesprochen, sehr schnell das umsetzt, was der Reiter von ihm möchte.
Fahrenderweise findet man Pferde glücklicherweise nur im Hänger.
“Das Pferd bleibt über dem Hindernis stehen”
Veröffentlicht von 30.03.2007, 11:00 in Reitersprache. 0 KommentareBetrifft, wenn überhaupt Springpferde. Allerdings legen diese nicht wirklich eine Pause über dem Sprung ein, sondern es sieht so aus, als ob sie eine minimal kurze Phase über dem Sprung verweilen. Diese Optik entsteht, wenn das Pferd eher hoch, als weit über ein Hindernis springt. Bei Springreitern ist diese Springmanier ihres Pferdes nicht sehr beliebt, […]
Das Pferd will dabei nicht von seinem Reiter getröstet werden, sondern vielmehr sucht das Pferdemaul die gleichzeitig weiche, aber stetige Verbindung zwischen sich und der Reiterhand. Aber wie sucht das Pferd die Anlehnung? Der Reiter fordert das Pferd dazu auf, in dem er mit seinen treibenden Hilfen, also den Hilfen, die er mit seinen Schenkeln […]
“Die Zügel aus der Hand kauen lassen”
Veröffentlicht von 30.03.2007, 10:58 in Reitersprache and Lektionen. 0 KommentareMeint nicht, das unerzogene Pferde beim Führen solange am Zügel kauen, bis der Reiter nichts mehr in der Hand hat, sondern vielmehr ist das „Zügel aus der Hand kauen lassen“ eine Lektion, die festen Bestand in der Ausbildung von Pferd und Reiter haben sollte. Bei dieser Lektion verlängert der Reiter langsam das Zügelmaß. Dehnt sich […]
