Oldenburger- Das Oldenburger Pferd

Der Oldenburger wurde, wie so viele Rassen auch, früher fast ausschließlich als Kutsch- und Arbeitspferd gezüchtet. Erst mit den Anforderungen, die das moderne Sportpferd zu meistern hatte, kam auch im Zuchtgebiet Oldenburg frischer Wind in die Zucht. Dies geschah vor allem durch den Einsatz des Vollblüters Adonis xx 1959.
Innerhalb kürzester Zeit gelang es der Oldenburger Zucht ein sportlich sehr vielseitig einsetzbares Pferd zu züchten. Größen im Dressurviereck wie der Hengst Donnerhall unter Karin Rehbein oder das ehemalige Olympiapferd Bonfire unter der Niederländerin Anky van Grunsven, sind sicherlich vielen Pferdesportbegeisterten ein Begriff. Aber auch im Springen haben sie die Oldenburger längst etabliert. Eine der sicherlich bekanntesten Vertreterinnen ist die Oldenburger Fuchsstute Weihaiwej, die jahrelang unter dem Sattel von Franke Sloothaak ging und mit ihm 1994 Mannschafts- und Einzel-Weltmeister in Den Haag gewann.

oldenburger pferd

Exterieur des Oldenburgers

Lange Zeit war ein unverwechselbares Kennzeichen des Oldenburgers sein „Ramskopf“. Im Zuge der modernen Züchtung hat der Oldenburger dieses Merkmal jedoch weitestgehend verloren.
Die meisten Oldenburger sind kräfige und großrahmige Pferde mit stark ausgebildetem Rücken und einer gut bemuskelten, jedoch leicht abfallenden Kruppe. Viele Oldenburger zeichnen sich durch einen langen, kräftigen Hals und einem Kopf mit gradem Profil aus.

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  1. 1 Equimania Pingback on Nov 21st, 2008 at 02:24

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