Wer barocke Pferde liebt, dem sind die PRE’s, also die Pferde der „Reinen Spanischen Rasse“ häufig besonders ans Herz gewachsen. Kein Wunder, denn kaum ein Pferd verkörpert die klassische Reitkunst so perfekt wie der aus Südspanien stammende Andalusier. Einst als Arbeitspferde für spanische Rinderhirten gezüchtet, wurde der Andalusier im 17. und 18. Jahrhundert als Vererber und Veredler europaweiteingesetzt.
Auch wenn sich der Andalusier heute wieder einer großen Beliebtheit erfreut, so stand die Reine Spanische Rasse Ende des 18. Jahrhunderts kurz vor dem Aus. Grund für das rapide nachlassende Interesse am Andalusier war das Aufkommen von Galopp- und Jagdrennen, die schlichtweg einen anderen Pferdetyp als das PRE benötigten und der in den schlanken und leichtgliedrigen Vollblütern gefunden wurde.
Erst in den 70iger Jahren wurden in Spanien erste Bemühungen unternommen das endgültige Aussterben des PRE zu verhindern. Seitdem gelten für die Zucht des Andalusiers strenge Regeln. Um zur Zucht zugelassen zu werden muss sich jedes PRE einem umfangreichen Qualitätstest unterziehen, bei dem neben dem Exterieur auch Bewegung und Temperament anhand eines Punktessystems bewertet werden. Erreicht ein Pferd die magische Grenze von insgesamt 70 Punkten nicht, so wird es folglich nicht zur Zucht zugelassen.
Kopf
Hals
Schulter
Rücken und Lenden
Brust und Rumpf
Kreuz und Schweif
Gliedmaßen und Stellung
Maß und Gesamtheit der Formen
Bewegungen
Temperament
Note
Punkte
Perfekt
10
ausgezeichnet
9
Sehr gut
8
Gut
7
Akzeptabel
6
Genügend
5
Ungenügend
4-3
Schlecht
2-1
Note
Punkte
Perfekt
100
Ausgezeichnet
91 bis 99,99
Sehr gut
81 bis 90,99
Gut
75 bis 80,99
Genügend
70 bis 74,99
Ungenügend
65 bis 69,99
Schlecht
weniger als 65 Punkte
Pferde der Pura Raza Espanola sind von Natur aus eher klein gebaute Pferde. Im Idealfall weist ein PRE ein Stockmaß zwischen 1,54 und 1,64 cm auf. Der Kopf ist entweder recht gerade oder im Stirnbereich bis hin zur Nase leicht subkonvex geschwungen. Der Hals des PRE ist in der Regel recht breit und hoch angesetzt. Der Rücken ist kurz und gerade und sollte dabei gut bemuskelt sein. Mähne und Schweif des Andalusiers sind sehr voll und leicht gewellt.
Beim PRE dominieren heute weitestgehend Schimmel und Braune. Seit 2003 sind aber auch Füchse zur Zucht zugelassen.
Obwohl Andalusier ein großes Talent für Lektionen der Hohen Schule haben, so findet man sie jedoch recht selten auf den nationalen und internationalen Turnierplätzen, da sie aufgrund ihres Körperbaus mit den „herkömmlichen“ Sportpferden nicht gänzlich mithalten können. Während die Stärken des PRE eindeutig in den versammelten Lektionen zu finden sind, so reichen sie beispielsweise in den Verstärkungen häufig nicht an die Leistungen der Konkurrenz heran. Ausnahmen bestätigen aber auch hier die Regel. So begeistert und unterhält der Spanier Rafael Soto mit seinem imposanten PRE Hengst Invasor in regelmäßigen Abständen die Reitsportszene.
Bilderquelle: Das Bild von ESTRELLA XXI wurde uns freundlicherweise von Familie Haller von www.andalusier-haller.de zur Verfügung gestellt. Aufgenommen wurde es von Tanja Six von www.pferdepaparazzo.de
Das ist ja oberpeinlich, erstens heisst es “Pura Raza Española!
Und zweitens Andalusier werden lediglich Spanische Pferde OHNE Papiere genannt und die werden hier lediglich von Bauern gezüchtet und niemals von anerkannten Züchtern!
Finde es sehr schade, das Sie für Ihre ansonsten sehr schöne Homepage, diese Informationen reinstellen.
Gruß aus Andalusien,
Marie
Schade das Sie anscheinend meinen Kommentar sofort gelöscht haben, es ändert aber trotzdem nichts daran es heisst Pura Raza Española, Andalusier sind Spanische Pferde OHNE Papiere und werden lediglich von Bauern gezüchtet. Rappen sind ebenfalls sehr beliebt und natürlich auch zur Zucht zugelassen, sofern Papiere und Zuchtzulassung vorhanden sind.
Gruß aus Andalusien,
Marie
Liebe Marie, Sie haben natürlich Recht, es heißt tatsächlich Pura Raza Espanola. Da aber nicht jeder Mensch auf dieser Erde Spanisch spricht, möge uns als Redaktion, dieser Fehler verziehen werden. Wir werden die Fehler bei Gelegenheit korrigieren.
Was die Rappen in der Zucht angeht, können wir noch folgende Informationen hinzufügen:
Rappen wurden ursprünglich nur für Totentransporte genutzt, daher waren sie lange eher unbeliebt.
Das ist ja oberpeinlich, erstens heisst es “Pura Raza Española!
Und zweitens Andalusier werden lediglich Spanische Pferde OHNE Papiere genannt und die werden hier lediglich von Bauern gezüchtet und niemals von anerkannten Züchtern!
Finde es sehr schade, das Sie für Ihre ansonsten sehr schöne Homepage, diese Informationen reinstellen.
Gruß aus Andalusien,
Marie
Schade das Sie anscheinend meinen Kommentar sofort gelöscht haben, es ändert aber trotzdem nichts daran es heisst Pura Raza Española, Andalusier sind Spanische Pferde OHNE Papiere und werden lediglich von Bauern gezüchtet. Rappen sind ebenfalls sehr beliebt und natürlich auch zur Zucht zugelassen, sofern Papiere und Zuchtzulassung vorhanden sind.
Gruß aus Andalusien,
Marie
Liebe Marie, Sie haben natürlich Recht, es heißt tatsächlich Pura Raza Espanola. Da aber nicht jeder Mensch auf dieser Erde Spanisch spricht, möge uns als Redaktion, dieser Fehler verziehen werden. Wir werden die Fehler bei Gelegenheit korrigieren.
Was die Rappen in der Zucht angeht, können wir noch folgende Informationen hinzufügen:
Rappen wurden ursprünglich nur für Totentransporte genutzt, daher waren sie lange eher unbeliebt.