Koppen- Verhaltensstörung beim Pferd

koppenWenn der Mensch sich langweilt oder unterfordert ist, dann hat er glücklicherweise viele Möglichkeiten, diesen Zustand zu ändern. Er kann sich beispielsweise ein Hobby suchen, das ihn ausfüllt oder er trifft sich mit ein paar Freunden auf einen gemütlichen Kaffee. Pferde können diesen Missstand aus eigener Initiative heraus nicht lösen. Sie sind auf ihren Besitzer angewiesen, der dem Pferd eine möglichst artgerechte Haltung ermöglicht. Wird diese dem Pferd verwehrt, so können sich daraus leicht Verhaltensstörungen, wie beispielsweise das Koppen, entwickeln.

Was ist Koppen?

Koppen bezeichnet die Öffnung des Schlundkopfes durch die Anspannung der unteren Halsmuskulatur. In Folge dessen kommt es beim Pferd zu einer Lufteinströmung in die Speiseröhre und zur Entwicklung eines, für das Koppen charakteristischen Tons. Das Koppen ist also am ehesten mit einem „gewollten Rülpser“ zu vergleichen.
Da das Koppen eine Handlung ist, die vom Pferd regelmäßig wiederholt wird, dabei aber keinen offensichtlichen Sinn erfüllt, spricht man beim Koppen auch von einer oralen Stereotypie, die dem Pferd, durch die Ausschüttung von Endorphinen, ein angenehmes Gefühl beschert.
Pferde koppen gewöhnlich nicht den ganzen Tag, sondern häufig wird dieses Fehlverhalten durch bestimmte Reize, wie beispielsweise die Gabe von Futter ausgelöst. Aus diesem Grund kann man bei den meisten betroffenen Pferden ein verstärktes Koppen vor, während und nach der Fütterung beobachten.

Aufsetzkopper vs. Freikopper

Ganz grundsätzlich gibt es unter Pferden zwei verschiedene Arten von Koppern. Bei einem Aufsetzkopper, setzt das Pferd mit seinen Schneidezähnen auf einem bestimmten Gegenstand, wie beispielsweise seiner Futterkrippe auf, um dann den Koppvorgang auszuführen. Ein Freikopper benötigt zum Koppen keinerlei „Hilfsmittel“. Er bewegt seinen Hals beim Koppen in Richtung Brust und lässt ihn während des Koppens nach vorne schnellen. Häufig entwickeln sich Aufsetzkopper zu Freikoppern, wenn ihnen die Möglichkeiten zum Aufsetzen genommen werden.

Warum koppen Pferde?

Die Ursache des Koppens ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Da allerdings vorzugsweise Pferde zum Koppen neigen, die nicht artgerecht gehalten werden, sprich zu wenig Bewegung, Beschäftigungsmöglichkeiten, Weidegang und Kontakt zu Artgenossen haben, scheint es nah zu liegen, das diese Verhaltensstörung daraus resultiert. Viele Pferde versuchen sich mit dem Koppen also ihre Langeweile zu vertreiben oder ihren Stress zu kompensieren.
Unabhängig von der Haltungsweise eines Pferdes scheint es aber auch eine genetische Prädisposition zum Koppen zu geben, wie Hengstlinien beweisen, in denen 30 % aller Nachkommen zum Koppen neigen.
In seltenen Fällen kann es auch vorkommen, dass andere Pferde sich das Koppen abschauen. Aus diesem Grund werden koppende Pferde in Stallgemeinschaften nicht sehr gerne gesehen.

Ist Koppen gesundheitsschädlich?

Durch Koppen, besonders bei Aufsetzkoppern, kommt es im Laufe der Zeit nicht nur zu einer verstärkten Abnutzung der Zähne, sondern auch zu einer starken Ausprägung der Halsmuskulatur. Signifikante gesundheitliche Risiken konnten bis heute im Zusammenhang mit dem Koppen jedoch nicht nachgewiesen werden. Dies gilt auch für einen vermuteten Zusammenhang zwischen dem Koppen und der Entstehung einer Kolik.

Welche Therapien gibt es für Kopper?

Die schlechte Nachricht zuerst. Koppt ein Pferd erstmal, dann ist dies Chance ihm dieses Fehlverhalten abzugewöhnen relativ gering. Dennoch gibt es Möglichkeiten den Umfang des Koppens zu reduzieren.
In erster Linie sollte man bei einem Kopper überprüfen inwiefern dessen Haltung zu optimieren ist. Wenn möglich, dann sollte sich das Pferd so wenig Zeit wie möglich in seiner Box aufhalten, sondern zusammen mit Artgenossen den Auslauf auf der Koppel genießen, so das Langeweile gar nicht erst entstehen kann.
In manchen Fällen wird den Besitzern von koppenden Pferden auch dazu geraten einen so genannten Koppriemen für ihr Pferd anzuschaffen. Bei einem Koppriemen handelt es sich um eine Art Lederhalsband, das am Hals des Pferdes, direkt vor dessen Kehlkopf angebracht wird. Auf diese Weise versucht man zwar die Kontraktion der Halsmuskulatur zu unterbinden, das eigentliche Problem beseitigt man dadurch jedoch nicht.
In bestimmten Fällen, beispielsweise, wenn das Pferd Aufsetzkopper ist und noch nicht sehr lange koppt, kann ihm unter Umständen auch eine Operation helfen. Im Rahmen einer Kopp-Operation werden die zum Koppen notwendigen Halsmuskeln funktionsunfähig gemacht indem ein bestimmtes Nervenstück am großen Halsbeuger, und ein Teil des Muskels des kurzen Halsbeugers entfernt werden. Nach erfolgreicher Operation hat das Pferd also nicht mehr die „Kraft“ zum Koppen aufzusetzen. Aber ähnlich wie beim Koppriemen wird das Koppen zwar unterbunden, der Auslöser für das Koppen wird jedoch unbeachtet gelassen.

20 Responses to “Koppen- Verhaltensstörung beim Pferd”


  1. 1 marie Jul 31st, 2008 at 19:03

    hallo ich bin 12 Jahre alt und besitze ein eigenes pferd das direkt neben unserem haus auf der weider steht, leider musste der tierartzt schon oft kommen, weil pim (mein pferd) sich schon oft am gauben eine feletzung geholt hat, er hat am stacheldraht gekoppt! Wie kann ich meinem pferd pim das koppen abgewöhnen? meine freundin hat auch ein eigenes pferd das sie bei uns unterstellt es heißt tekiero und koppt auch, aber beide pferde werden oft bewegt und haben keine krankheit beide sind 6 Jahre alt!

    Viele grüße marie u. freundin fabienn

  2. 2 Manu Aug 9th, 2008 at 20:11

    Hallo Marie,

    das koppen kann man dem Pferd nicht einfach abgewöhnen.
    Es ist eine Verhaltensstörung. Vielleicht kann man es gut Vergleichen mit einem der Fingernägel beisst. Für die Pferde ist das Koppen wie für den anderen eine Zigarette.
    Das einzige das du tun kannst ist in so Pferdefreundlich wie möglich zu halten und dazu gehört auf keinen Fall ein Stacheldrahtzaun der hat auf um oder in der Nähe einer Weide nichts verloren.
    Lass ihn Koppen aber entferne den Zaun!!!!!

    Manuela

  3. 3 Judith Böhnke Aug 19th, 2008 at 17:47

    Liebe Marie,

    das Koppen kannst Du Deinem Pim nicht mehr abgewöhnen, denn Koppen ist eine echte Verhaltenstörung. Dass Dein Pferd koppt, kann daran liegen, dass es zu früh von seiner Mutter getrennt wurde, dass es bei früheren Besitzern nicht so gut gehalten wurde oder dass es sich langweilt oder einmal furchtbar gelangweilt hat. Auch wenn ein koppendes Pferd ein superschönes Pferdezuhause hat, hört es nie mehr mit dem Koppen auf. Du kannst aber einiges tun, damit das Koppen weniger wird.

    1. Als erstes soltest Du den Stacheldraht entfernen lassen, an dem es sich beim Koppen immer wieder verletzt.

    2. Du solltest - wenn überhaupt - nur noch ganz ganz wenig Kraftfutter geben und dafür mehr Raufutter, also Stroh oder Heu. Damit dein Pferd schön lange mit dem Heu beschäftigt ist, lohnt sich die Anschaffung eines Heunetzes. Es gibt solche Netze mittlerweile mit sehr kleinen Maschen, die nur 4 cm groß sind. Die eignen sich besonders gut, weil Deinem Pim dann nicht so viel Staub und kleine Partikel in die Nüstern rieseln können, wenn er die Halme aus dem Netz zupft.

    3. Wenn Dein Pferd nicht nur auf der Weide steht, sondern auch im Stall, halte die Zeit im Stall so kurz wie möglich. Und pack Pim immer schön viel frisches Stroh als Einstreu in seine Box.

    4. Lass ihn viel frei mit dem Pferd Deiner Freundin spielen.

    5. Versuche, Pim mehr zu beschäftigen - nicht nur mit ausreiten. Es gibt sehr schöne Bücher zum Thema “Spielen mit Pferden”. Vielleicht lässt Du Dir das eine oder andere zum nächsten Geburtstag oder zu Weihnachten schenken.

    6. Achte mal darauf, ob Du immer zu bestimmten Zeiten zu Deinem Pferd gehst und ob Pim besonders koppt, wenn diese Zeiten herannahen. Koppen beweist, dass ein Pferd sich übermäßig aufregt. Das passiert aber nicht nur dann, wenn etwas “Schlimmes” passiert, sondern auch, wenn ein Pferd sich ganz doll auf etwas freut und gar nicht abwarten kann, dass es endlich los geht. Wenn das bei Deinem Pim so ist (das musst Du aber erstmal durch Beobachten herausfinden), kann es helfen, wenn Du nicht mehr so “zuverlässig” bei Pim auftauchst wie bisher. Wenn Du irgendwie kannst, solltest Du zu Pim gehen, bevor er anfängt zu koppen. (Wenn Pim nämlich koppt, weil er sich so sehr auf Dich freut, kann er auf die Idee gekommen sein, dass er Dich sozusagen “herbeikoppen” kann). Wichtig: Gehe nie hin zu ihm, wenn Du siehst, dass er gerade koppt (deshalb auch unbedingt den Stacheldraht wegmachen, denn wenn Du ihn daran koppen siehst, läufst Du bestimmt schnell hin und lenkst ihn ab - das bestärkt ihn aber in dem Glauben, dich “herbeikoppen” zu können). Wenn Pim koppt, warte in einem Versteck, bis er kurz damit aufhört (ganz kurz reicht, im Zweifel reicht eine halbe Sekunde!) und wenn er dann gerade nicht koppt, flitzt Du schnell zu ihm.

    7. Der letzte Tipp mag Dir ein wenig seltsam erscheinen, aber Wissenschaftler haben herausgefunden, dass viele Pferde koppen, weil sie zu früh von ihrer Mutter getrennt wurden, zu einem Zeitpunkt, wenn sie eigentlich noch manchmal Milch bei ihr getrunken haben. Sie konnten dann plötzlich nicht mehr saugen und fingen zum Ersatz für das Saugen zu koppen an. Deshalb hilft es vielen koppen Pferden, wenn man ihnen ihr Wasser nicht mehr nur in einem “Wassernapf” gibt, sondern in einem “Saug-Eimer”. So einen “Saug-Eimer” bekommt man bei Bauern, die Milchkühe halten und deren Kälbchen getrennt von den Mutterkühen aufziehen. Die “Saug-Eimer” haben unten eine Art “Schnuller”, der aussieht wie der abgeschnittene Finger von einem Gummihandschuh. Es dauert aber immer eine Weile, bis ein Pferd herausgefunden hat, wie es aus einem “Saug-Eimer” trinken muss.

    Auf gar keinen Fall solltest Du Pim einen so genannten Kopp-Riemen anlegen. Damit kann Pim zwar nicht mehr koppen, die Ursache seiner Verhaltensstörung ist aber nicht behoben. Auch eine Operation, bei der bestimmte Halsmusklen durchtrennt werden, solltest Du keinesfalls machen lassen. Das Koppen als solches ist nicht schädlich für Pim, im Gegenteil. Es sorgt sogar dafür, dass es ihm besser geht, es ist eine Art “Ventil”, über das er seine Aufregung abreagieren kann. Dass sich die Zähne eines Pferdes durch Koppen übermäßig abnutzen, dass ein Pferd vom Koppen Koliken bekommt oder ähnliches, stimmt nicht.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg!
    Viele Grüße
    Judith Böhnke

  4. 4 Chris Aug 25th, 2008 at 17:55

    Hi Marie. Ich habe inen 9 Jahre alten Appaloosa Wallach, der leider auch ein Kopper ist. Warum er das macht weiss ich auch nicht, er macht das schon so lange ich ihn kenne (3Jahre) Da ich aber seine Vorgeschichte nicht kenne (nur seinen Zuchtstall) denke ich mal, dass es ihm vorher nicht so gut ging und er daher aus Kummer oder Langeweile (z.B. lange in der Box stehen, zu wenig Auslauf) damit angefangen hat. Bei ihm hat aber ein Koppriemen, den er immer trägt wenn er in der Box ist, sehr geholfen, da er dann nicht koppen kann. Wenn Dein Pferdchen auf dem Paddock oder der Weide koppt, dann sicher auch aus langeweile. Steht er denn da allein? Oder zusammen mit Kumpels? Auf dem Paddock kann Heu in einem Bottich, der mit einem Heunetz verschlossen ist, Abhilfe und Beschäftigung geben (nur ein kleiner Tipp) Vielleicht solltet Ihr den Stacheldraht gegen einen Elektrozaun austauschen, dann ist die Verletzungsgefahr nicht mehr so hoch. Ganz weg bekommen wird man das Koppen aber leider wohl nicht.
    Ich wünsch Dir alles liebe
    Chris

  5. 5 Melina Okt 8th, 2008 at 11:05

    Hallo Marie,
    meine 10 Jahre alte Stute koppt auch, sie hat vor ein paar Jahren angefangen, weil sie in ihrem damaligen Pensionsstall nicht genug Futter bekommen hat. Mitlerweile steht sie in einer Paddockbox, hat viel Sicht- und Kuschelkontakt zu ihrem Freunden (auch in der Box, weil unsere Trennwand niedrig genug ist, dass die Pferde die Koepfe zusammen stecken koennen)und bekommt auch genug Futter. Bei ihr kann ich beobachten, dass sie hauptsaechlich koppt, wenn sie etwas aus der Hand zu fressen bekommen hat oder wenn sie bockig ist weil ich gerade bei ihrem Freund stehe und nicht bei ihr.
    Das Koppen ist mitlerweile schon weniger geworden, sie hatte zeitweise eine Nachbarin mit der sie sich nicht verstanden hat, da war es ganz schlimm, aber jetzt ist es viel besser.
    Was bei uns immer hilft ist AKS-Paste (gibt es auch in fluessig). Das schmeckt furchtbar scharf und es hilft. Allerdings nur maximal 2 Tage, weil dann klebt das ganze Zeug am Fell und geht da auch schlecht ab. Deswegen benutzen wir das nicht mehr, aber es soll auch Sprays von anderen Firmen geben (Anti-Bite), die furchtbar schmecken.
    Aber ich wuerde auch auf jeden Fall den Stacheldrahtzaun durch einen Stromzaun ersetzen lassen, wenn dein Pferd nur am Stacheldrahtzaun koppt, kann sich das Problem dann schon erledigt haben, weil am Stromzaun zu koppen ist eher schmerzhaft.
    lg, Melina.

  6. 6 jassi Nov 18th, 2008 at 18:04

    hey, ich habe selbst einen haffi und meine mutter hat noch 3 welsh ponys…
    ich bekomme bis ende des jahres in einem stall auf schulpferden unterricht… dort ist ein pferd was auch koppt. divina ist das einzige pferd mit dem ich dort super klar komme und auf ihr kann ich auch super reiten! sie hat den schulbetrieb auf keinen fall verdient und sie kann ihn auch nit vertragen, da sie dann immer zickt… ich bin mit meinen eltern am überlegen, sie zu kaufen… wir sind nur ein bisschen unsicher gerade wegen dem koppen…was würdet ihr machen??
    ich würde ihr so gerne daraus helfen…
    lg jassi

  7. 7 Miri Dez 11th, 2008 at 22:32

    Hey!
    Ich habe auch ein großes Problem…
    ich reite nur einmal in der Woche auf einem Schulpferd, das auch koppt.Ein anderes Pferd dort im Stall koppt schon so lange, der hat sich seine Schneidezähne vorne schon richtig “weggekoppt” und soweit will ich es bei der Stute nicht kommen lassen. Ich würde es ihr echt gerne abgewöhnen, aber ich kann da nicht viel machen, weil ich sie nur einmal in der Woche sehe bzw. bei ihr bin. Ich habe mir überlegt ob ich ihr einen Koppriemen kaufen soll (den kann sie dann theoretisch immer anbehalten)?
    Bitte antwortet schnell!! Es ist echt sehr wichtig!

    Vielen Dank schonmal im vorraus!

  8. 8 Anja Jan 19th, 2009 at 13:57

    Hallo,
    hab auch einen Kopper, der innerhalb des letzten Jahres 7 Koliken hatte!
    Letztere davon mit einer OP.
    Obwohl der Kleine (ist erst 4 1/2 Jahre alt) in einer großen Paddock Box gehalten wird und jeden Tag Auslauf auf der Weide hat (im Moment nicht , da die Narbe von der OP noch so frisch ist), koppt er munter weiter. Er hat es übrigens schon gemacht wie ich ihn gekauft habe, da war er 2 1/2.
    Bin echt total gefrustet und kann allen nur abraten einen Kopper zu kaufen.
    Angeblich ist es ja wissenschaftlich nicht bewiesen, dass Kopper zu Koliken neigen..jedoch hat man mir in der Klinik gesagt, dass Kopper sehr wohl Kolik gefährdet sind. Mein Pferd wird im Moment homäopathisch behandelt. Das ist mein letzter Versuch..nochmal lass ich ihn nicht operieren. Das will ich ihm nicht noch mal antun.

  9. 9 Barbara Feb 24th, 2009 at 11:36

    Es stimmt, es gibt eine neue Publikation einer Tierlinik, die den Nachweis zwischen Koppen und häufigeren Koliken bringt. Den genauen Grund warum das so ist weiss man allerdings noch nicht. Jedenfalls bringt es mich dazu meine Ablehnung zu Koppriemen (vorausgesetzt die Haltungsbedingungen sind optimiert) doch zu überdenken!

  10. 10 Justina Apr 20th, 2009 at 17:59

    Hi ihr!
    Der Bruder der Freundin meiner Mutter hat einen Kopper. Wir überlegen ihn zu kaufen, doch wir sind wegen des Koppens verunsichert. Was würdet ihr raten?
    Ihr könnt ja auch ne e-mail schreiben:
    Pferde-DieLiebenMeinesLebens@fantasymail.de
    Liebe Grüße
    Justina

  11. 11 Lena Jun 2nd, 2009 at 19:45

    Hi….Ich überlege, ob ich mir einen Jährling kaufe, nur das problem ist, der koppt?? Ich bin mir total unsicher?? Könnt ihr mir vielleicht ein paar Tipps geben wäre super lieb…..

    Liebe Grüße
    Lena

  12. 12 Luise Jun 29th, 2009 at 22:40

    Ich habe selbst keinen Kopper ich arbeite nur bei jemanden dem einen Kopper gehört. die Sandro Hit Stute Koppt wie weiß ich nicht was die wird artgerecht gehalten die wird auch mit ihren artgenossen gehalten und sie steht mit ihnen auf der weide. Es hört sich bei der Sandro hit stute immer so an als wenn sie sich nochmal Tod Koppt. Ich mache schon semtliche bewegungs Spiele und andere therapien. Aber es wird nicht besser eher schlimmer sie ist total scheu lässt sich nur von mir anfassen und ich habe echt angst um sie. Sie ist mir sehr ans Herz gewachsen. bitte sagt mir was ich für die Sandro hit stute tun kann.
    Achja sie ist ein Jährling…

    Liebe grüße
    Luise- Christine

  13. 13 Sabine Jul 2nd, 2009 at 14:19

    Hallo Lena,

    ich selbst habe mir auch einen Jährling gekauft, der zu diesem Zeitpunkt schon koppte. Ich wusste auch davon.

    Es gab eine Zeit, da konnte ich mich nicht mit dem Gedanken abfinden, dass mein Pferd koppt und aufsetzt. Ich machte mir ständig darüber Gedanken, was ihn in diesem Moment dazu bewegte. Und in genau solchen Momenten habe ich mir immer gedacht: Nie wieder einen Kopper! Ich war sehr verzweifelt.

    Trotzdem ist er immer noch mein Pferd und ich liebe ihn über alles. Ich denke, ich würde es jederzeit wieder machen.
    Wenn dir das Pferd gefällt und du dich mit dem Gedanken abfinden kannst, dass er diese Verhaltensstörung aufweist, dann kaufe dieses Pferd.
    Aber sei dir sicher, dass du des Öfteren die ein oder andere schlaflose Nacht durchleben wirst. Zumindest war es bei mir so :-)

    Grüße,
    Sabine

  14. 14 Miri Sep 20th, 2009 at 11:49

    Hallo,

    ich hab da ein dickes Problem !!!!!!!!!!!!!!!!

    Ich hab mein Pferd gekauft, wusste nicht das es koppt.
    Naja, ein Tag später hab ich gesehen, dass er wärend des putzen aufsetzt, hab ihn dabei sofort gestört und seid da an hat er es nicht mehr in meinem bei sein gemacht. Jetzt ist mir aber aufgefallen, dass er seid ca. 3 Wochen während des reitens koppt. Ich nahm die ganze zeit an das er mit seinem gebiss spielt und kaut. Letzte Woche ist mir nur aufgefallen, dass er die ganze zeit stöhnte, nur weil ich da lang gehen wollte wo ich hin will und ihn nicht bestimmen lassen hab. Aber gestern hab ich es gemerkt. Erst ging sein kopf bis ganz an die brust und zog die ganze zeit, weil er schneller gehen wollte, aber dann blähte er sein bauch ganz auf, das ich richtig breit beinig oben drauf saß. Und er fing dann laut an zu stöhnen. Da hab ich erstmal augen gemacht. Dann fing er richtig an und zog seinen hals dabei richtig lang, dass mir da richtig bewusst wurde das er die ganze zeit beim reiten koppt.

    Wir stehen im Offenstall, vorher stand er 1 Jahr in einer Box und wo er davor stand weiss ich nicht genau.
    Mein Pferd hat täglichen Weidegang, auch mit kumpels.
    Auf der Weide macht er das eigentlich nicht, auf seinem Paddock und im Unterstand auch nicht, also ich hab es bis jetzt noch nicht gesehen.

    Ich über und unterforder ihn auch nicht während des reitens.
    Für mich ist das vollkommen neu, das ein Pferd während des reitens koppt.

    Ich weiss das man bei koppenden Pferden einen Kopperriemen anzieht, aber wie sieht es da aus während des reitens ????

    Habt ihr erfahrung damit ? Was macht, bzw. benutzt ihr?

    Ich bedanke mich schonmal im vorraus.

    Lieben Gruß

  15. 15 Franca Sep 27th, 2009 at 20:04

    Hi,

    ich habe auch ein problem. Mein acht-jähriges pony koppt! Aber nur im stall also wenn er angebunden ist. er steht tag und nacht auf der weide bzw jetzt im offenstall und er wird jeden tag bewegt! wenn er in der box steht muss man den futtertrog immer rausdrehen da er sonst die ganze zeit koppt!
    habt ihr eine idee, durch die sein koppen vermindert werden kann??!!

    vielen dank schon mal im vorraus!

  16. 16 Markus Nov 2nd, 2009 at 10:49

    Hallo habe auch das Problem,mit unserem Pferd
    habe nun gehört dass wir den Futtertrog entnehmen sollen ( sa dass wir nun das Futter auf den boden legen sollen ) gibt es hierzu schon Informationswerte ?

    Sind uns nicht sicher ob diese eine Lösung ist

    Bitte um Info

    Danke
    Markus

  17. 17 steffi Nov 18th, 2009 at 16:13

    Also futtertrog entnehmen weiß nicht… könnte er denn andre möglichkeit haben zu koppen(tränke,boxentor, auf der wiese vllt zaunpfahl)? weil ich schätze mal wenn ein pferd koppt, dann kann man das vergleichen wie bei uns rauchen so in etwa. es beruhigt die pferde und ist eine schlechte angewohnheit, die durch stress oder schlechte haltung(wiederum stress fürs pferd)irgndwann mal entstanden ist.aber wenn ein pferd erstmal koppt, dann kriegt man das so gut wie nie weg.mein pferd koppt auch an der boxentür, am futtereimer, an der tränke, am zaunpfahl oder wenn es nichts findet auch gerne mal an anderen pferden.sei es ihm gegönnt, wielsonderlich schaden tut es pferden nicht.manche sagen es nutzt die vorderzähne ab.es stimmt zwar, aber bis das kritisch wird braucht es erstmal jahrzehnte… zum kauen braucht es eh nur die backenzähne ;-).
    Allerdings ist das Problem bei meinem so, dass es statt heu zu fressen einfach koppt, aber es kann ja nicht nur von kraftfutter leben inzwischen kriegt er es wenn ich da bin ca. 4 mal am tag. das heißt er sieht verdammt scheiße aus um da smal auf den punkt zu bringen aber ist ein super verlasspferd und mittkerweile komme ich super mit ihm klar wenn ich das mal mit vor einem jahr vergleiche. Seine warzen(die er außerdem noch hat, er ist ja schon ein trauriger fall ;-) ) sind total schön zurück gegangen, die waren auch z.T. stressbedingt weil er eine total beschissene haltung hatte.Er war schon total abgeschrieben, hatte vor allem panik sich immer stress gemacht und so und sein zustand wurde immer schlimmer. hat er angefangen zu koppen schätze uch ich habe ja nicht gesehn wie er gehalten wurde, aber was ich gehört habe reicht schon. konnte nicht mal aus dem fenster gucken der arme und der stall war auch dunkel und die tür was so hoch wie sein kopf.was macht er? legt den kiefer drauf belastet ihn damit sein kopf höher kommt um rauszugucken.dabei hat er dann wohl das koppen gelernt…
    naja genug erzählt ;-) habt ihr vllt tipps, die mir helfen könnten dass er statt NUR zu koppen mehr frisst? weil stress hat er jetzt nicht mehr.er hat einen total netten stallgenossen, da kannst du ihm sein kraftfutter hinlegen er kann es in aller ruhe fressen und sein kumpel geht da nicht dran obwohl sie in der gleichen box stehen :P aber wie kriege ich ihn bitteschön dicker trotz koppen?
    wäre dankbar für eure hilfe
    –> steffi

  18. 18 Anne Feb 11th, 2010 at 21:17

    Hallo, ich heiße Anne und bin 12 Jahre alt. Ich habe ein eigenes Pferd das Proud Doriano heißt. Er koppt nicht aber das Pferd was neben ihm steht schon. Die Stute ist gestern zu uns gekommen und ich will nicht das sie neben Doriano steht! Ich habe große angst das er das auch bekommt. Meine Tierärztin meint das Pferde sich es abgucken können. Was soll ich denn machen? Die Hofbesitzerin sagt das Pferde sich das niemals abgucken! Also, manche sagen das Pferde sich das abgucken und manche sagen das sie sich das nicht abgucken… Ich weiß nicht wem ich glauben soll…?! Und wenn er es bekommt, ist er KEIN Leistungspferd mehr, das sagte meine sehr gut reitende Tante! Ich hoffe ihr könnt mir weiter helfen und er bekommt es nicht… Ach und die Besitzerin von der Kopperin sagte das sie nur so lange neben uns steht bis der Husten von dem Pferd weg ist und soo… Also…

    Viele liebe Grüße, Anne&Doriano. :)

  19. 19 Nicol Apr 26th, 2010 at 07:11

    Hallo!

    Vor wenigen Wochen habe ich zum ersten Mal gesehen, wie mein Fjordi koppt (Aufsetzkopper). Ich wusste erst gar nicht, was er da macht! Er ist jetzt 16 Jahre alt und ich habe ihn seit 4 Jahren. Er hat immer schon in einem Offenstall gelebt, er hat 4 Wallache zur Gesellschaft, es ist immer was zu Knabbern da, er hat immer mind.800 qm Auslauf, es gibt Lecksteine, Äste, etc., immer was zu sehen und regelmäßige Beschäftigung. Und plötzlich koppt er!!! Ich bin ratlos, das ist gegenüber allem hier Erwähnten so untypisch! Ich denke, dass er das nur macht, wenn ich anwesend bin. Ich musste einen neuen Anbindeplatz suchen, an dem er nicht aufsetzen kann. Angst macht mir, dass er auch zum Freikopper werden könnte!
    Aber wenn ich das alles hier recht verstehe, kann ihm das gesundheitlich nicht all zu viel anhaben, oder?

    Liebe Grüße

    Nicol & Bando

  20. 20 Sunny Jul 2nd, 2010 at 16:33

    Hallo,

    ich bin momentan in einer echt total verzweifelten Lage =(
    Wir haben uns eine Stute im letzten Jahr gekauft. Wir wussten, dass sie koppt. Und auch, dass sie früher aus schlechter Haltung gekommen ist. Nachdem wir sie gekauft haben, kam sie mit meinem anderen Pferd in einen Offenstall. Am Anfang (ca. 3 Wochen) fiel mir nicht auf, dass sie koppt, bzw. ich achtete da nicht sonderlich drauf. Doch dann “erwischte” ich sie dabei. Ich konnte ihr aber die Möglichkeit an dem Holz zu koppen nehmen, indem ich darauf Steine gesetzt habe und die Kante somit unerreichbar für sie geworden ist.
    Leider, leider hat sie sich als Ausgleich dazu aber die Futtertröge im Unterstand ausgesucht. Sie hätte mit Sicherheit noch andere Möglichkeiten (Wasserfass oder Gitterstäbe im Unterstand), aber sie macht es nur an dieser Stelle. Auch hat sie an dem Trog eine ganz bestimmte Stelle zum aufsetzen.
    Im März diesen Jahres wurden ihre Zähne gemacht, zwei Monate später kam meine Tierärztin wieder, weil ihre Schneidezähne irgendwie “zurückgehen”. Der Grund ist ihr koppen. Sie setzt wohl an der Kante so auf, dass sich an den beiden oberen Schneidezähnen eine Rille gebildet hat. Meine TA riet mir, der Rand solle “dicker” gemacht werden, sonst tut sie sich irgendwann höllisch weh, weil das dann bis an’s Zahnfleisch geht. Nun gut, dann kamen “Auswurfschutzkanten” her, die einen dickeren Rand haben.
    ABER: Es ist dadurch noch schlimmer geworden, weil es ja jetzt dicker ist und damit die Abnutzungsfläche an den Zähnen größer/breiter geworden ist.
    Ich bin wirklich verzweifelt, denn ihr einer Schneidezahn ist bereits nur noch zur Hälfte da. Meine TA sagte mir auch, wenn sie sich den ganz abnutzt, kriegt sie Fressprobleme, weil sie dann nicht mehr richtig kauen (u. a. Gras zupfen) kann.
    Sie sagte mir, ich müsse mir etwas einfallen lassen, evtl. muss ein Maulkorb her. Aber ich seh das total zwiespaltig =/
    Außerdem ist meine Angst groß, dass sie dann zu einem Freikopper wird und das wäre ja wohl noch schlimmer.
    Mir ist aufgefallen, dass sie hauptsächlich dann koppt, wenn sie sich im Unterstand befindet. Und auch abends, nach der Kraftfuttergabe. Dann geht sie kurz zum Heu, dauert aber nicht lange, bis sie zu den Trögen maschiert und aufsetzt. Einmal habe ich sie dabei beobachtet und das ging ca. 3 min. lang so.
    Sie steht mit 2 anderen Pferden im Offenstall, hat aber zu keinem von beiden einen richtigen “Kontakt”. Sie ist die Rangletzte. Wenn die Jungstute bei ihr Fellpflege machen will, geht sie auch immer weg, das will sie dann nicht.
    Ich habe aber von einer NH-Trainerin gehört, dass man Pferden das koppen doch abgewöhnen kann?!
    Sie sagte zu mir, wenn Pferde koppen, flüchten sie sich sozusagen in eine Art “Traumwelt”. Wenn man ihnen aber klar macht: “Geh nicht in deine Traumwelt, die Realität ist auch ok!” können sie damit aufhören?
    Stimmt das?

    Denn so wie die Situation momentan ist, kann sie nicht bleiben.
    Sie koppt zwar nicht so extrem, dass sie ständig Koliken kriegt (hatte bei uns noch nie eine), aber es ist schon nervig und man sieht ja an ihren Zähnen das Ergebnis …

    Über Antworten wäre ich wirklich sehr, sehr dankbar!

    Liebe Grüße

    Und @Anne:
    Wissenschaftlich ist NICHT bewiesen, dass Pferde sich das koppen abschauen können. Meine anderen beiden haben es sich bisher auch nicht abgeschaut, obwohl sie - wenn meine Stute dann koppt - immer mit im Unterstand sind.
    Gruß

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